
Donnerstag, 15. November 2007
Freitag, 9. November 2007
Struck by lightning
Donnerstag, 8. November 2007
Nothing can stop Duplicato
Faszinierend. Eine der besten und unterhaltsamsten Seiten in der Gegend ist Chris Sims Invincible Superblog, ich bin immer wieder begeistert und verblüfft, wie er es schafft, erstklassigen Content im Tagesrhythmus zu erschaffen. Manche habens eben.
Und manche nicht. Ein argentinischer Blogger war doch tatsächlich so unverfroren (und dämlich IMHO), seinen ganzen Blog aus geklauten Beiträgen zusammenzuschustern. Schwupps ins Spanische übersetzt und fertig, ohne Credit an Sims oder andere beklaute. Mittlerweile ist die Leserschaft über den Plagiator hergefallen, der in eine Schockstarre gefallen zu sein scheint. Besser ist das.



Dienstag, 6. November 2007
Read this!
Auf Panda Bear M.D. findet sich der zweite Eintrag in einer Reihe zum CAM-Monat. Mir gefiel vor allem der nüchterne Blick auf die Realistät in der Wissenschaft/Medizin, eben dass wir nicht viel wissen und dass es ein grosser Fortsschritt war, dies zu erkennen. Bescheidenheit. Eine Tugend, die CAM-Befürworter nicht kennen.
Montag, 8. Oktober 2007
Long time no See
Nach langer Zeit komme ich endlich wieder dazu, ein Posting zu verfassen, aber ich hatte ja meine Gründe: Haus bauen, Wirbelsäule upgraden.
Zur Feier des Tages: Kate Nash.
(Wenn auch das Album nicht soo dolle ist.)
Zur Feier des Tages: Kate Nash.
(Wenn auch das Album nicht soo dolle ist.)
Freitag, 22. Juni 2007
Der Nebel des Grauens
Die Kolumne "Bad Science" im Guardian ist eine prime Quelle für dies und das aus der faszinierenden Welt menschlicher Schwächen. Ein Artikel ist besonders schön: Es geht hierin um "Paper" aus dem "Journal of Alternative and Complementary Medicine", in dem folgendes Experiment beschrieben wird:
- Man nehme drei Gruppen von Mäusen.
- Man induziere in zweien eine tödliche Krankheit.
- Man wünsche sich bei einer der kranken Gruppen ganz doll eine Heilung herbei.
Nun, was zu erwarten war. Beide kranken Mäusegruppen ging es gleich schlecht, einige starben, einige etwas später, manche hatten Remission, andere gingen linear in einen Gleichgewichtszustand über. Kein Unterschied zwischen keine Behandlung und Ganzdollwünschen.
Jetzt beginnt der Spass und man sieht, wohin es führt, wenn der Nebel des Grauens die Ratio eindeckt... Du, ich und und unser Nachbar würden nun sagen: Na klar, die Gruppe, die nicht "behandelt" wurde ist der Massstab und wenn die "behandelte" Gruppe sich genauso verhält, dann hat die "Behandlung", das Ganzdollwünschen eben nix gebracht. Case closed.
So kann man denken. Muss man aber nicht.Es geht auch so und nun verlassen wir die normalen Gänge des Hirns und begeben uns in die viel angenehmeren Räume mit den weichen Wänden: In Wahrheit hat das Ganzdollwünschen doch was gebracht, aber das wussten wir ja schon von Anfang an. Das Problem ist also ein ganz anderes: Wieso gab es in der Kontrollgruppe auch Remission? Natürlich, weil die beiden Mäusegruppen eben nicht unabhängig waren, sondern über eine Resonanz miteinander verschränkt. Und daher ist alles, was bisher als Placebo-Effekt und Baseline angesehen wurde, in all diesen Studien, die irgendwie keinen Effekt eines sCAM feststellen konnten, in Wahrheit der Effekt der Behandlung mit sCAM.
Pause.
Auf diese Art und Weise haben sich erfreulicherweise jegliche Massstäbe zur Beurteilung eines Heilungserfolgs verflüchtigt, da ja alles auf die Behandlung zurückzuführen ist, die sich über spukhafte Fernwirkung auf die Kontrollgruppe überträgt. Dies eröffnet natürlich ganz neue Heilungswege: Man nehme einen Kranken, heile diesen und heile damit alle. Ach wie schön ist es im Wolkenkuckucksheim...
Montag, 11. Juni 2007
Someone call the ambulance
Gestern im Konzert gewesen. Geweint.
Nein, im Ernst, nach langer Zeit wieder einmal im Konzert gewesen, Placebo gehört. Gute Musik, gute Show, ein wenig zu laut. Oder ich zu alt. Jedenfalls kam mir der Sound etwas schepperig vor, weit vom Goldstandard meiner Erfahrung entfernt, The Prodigy in Bremen vor langer Zeit. Das war erstaunlich laut ohne in Verzerrung zu entarten. Bei Placebo musste man etwa 10 m hinter dem Mischpult stehen, dann wars richtig gut.
Nein, im Ernst, nach langer Zeit wieder einmal im Konzert gewesen, Placebo gehört. Gute Musik, gute Show, ein wenig zu laut. Oder ich zu alt. Jedenfalls kam mir der Sound etwas schepperig vor, weit vom Goldstandard meiner Erfahrung entfernt, The Prodigy in Bremen vor langer Zeit. Das war erstaunlich laut ohne in Verzerrung zu entarten. Bei Placebo musste man etwa 10 m hinter dem Mischpult stehen, dann wars richtig gut.
Ein wenig enttäuschend war Every me, every you; etwas runtergedudelt, aber wer wills verdenken. Highlight war neben Infrared die erste Zugabe, Running up that hill, cooler Übergang und für mich überraschend, da mir die Version neu war. Huh? war meine Reaktion, als der erste Akkord erklang, das ist doch...
Weihnachten.
Weihnachten.
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